Die russische Mezzosopranistin Taisiya Labetskaya wurde 1992 in St. Petersburg geboren und studierte am Rimsky-Korsakoff College für Musik in ihrer Heimatstadt, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universiät für Musik und Darstellende Kunst bei Karlheinz Hanser Gesang fortsetzte und es 2017 mit dem Bachelor abschloss. Seit Oktober 2017 absolviert sie ihr Master-Studium für musikdramatische Darstellung ebenfalls in Wien in der Klasse von Prof. Karlheinz Hanser,  Prof. Beverly Blankenship und Prof. Peter Marschik.

 

Die junge Mezzosopranistin war 2018  Stipendiatin der George London Stiftung der Freunde der Wiener Staatsoper; 2017 war sie Finalistin beim 5. Internationalen Peter Edelmann Wettbewerb.

 

Noch in St Petersburg wirkte sie bereits in einigen Barockopern mit u.a. als Comus und 3. Sächsischer Prieser in King Arthur von Henry Purcell.

 

Während des Studiums in Wien konnte Taisiya Labetskaya als Mutter in „Mavra“ von Igor Strawinsky, Arnalta in „L’incoronazione di Poppea“ von Claudio Monteverdi, Mrs. Quickly in Verdis „Falstaff“, Andronico in Händels „Tamerlano“, als Olga in „Eugen Onegin“ von P.I. Tschaikowsky, als Priesterin in „King Arthur“ von Henry Purcell, als 3. Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ Bühnenerfahrung sammeln.

 

2016 sang sie das Alt-Solo in Sergej Rachmaninovs ganznächtlicher Vigil „Das große Abend- und Morgenlob“ beim Festival Wiener OsterKlang unter Johannes Hiemetsberger. Bei einem Gastspiel der Seefestspiele Mörbisch in Daegu (Korea) stand die junge Sängerin als Orlowsky in der Operette „Die Fledermaus“ auf der Bühne.

 

Ab Herbst 2019 ist Taisiya Labetskaya als Altistin am Theater St. Gallen engagiert und wird dort u.a. als Marte Schwertlein in „Faust“, und Cornelia in „Giulio Cesare“ zu erleben sein.

 

03/2019

Esther Schollum